Nordgautag

Freitag, den 01. Juli 2016
Schüler lernen Heimatgeschichte kennen.

Mit einem Vortrag über die jüngere Geschichte Velburgs beteiligten sich die fünften und sechsten Klassen der Mittelschule am Rahmenprogramm des in Neumarkt stattfindenden Nordgautags. Dafür hatte Rektor Thomas Frauenknecht Anton Gloßner eingeladen, einen Zeitzeugen und engagierten Velburger. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die beiden Klassen mit ihren Leiterinnen die Gloßners Erzählungen über dessen Schulzeit, die schlechten Zeiten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Erlebnisse aus seiner Jugendzeit. „Als ich 1946 eingeschult wurde, waren wir 62 Kinder in einer Klasse, was heutzutage überhaupt nicht vorstellbar ist“, sagte Gloßner. Er berichtete auch von seiner Kindheit in Velburg in den Nachkriegsjahren: Sowohl von einem guten Miteinander mit den Flüchtlingen als auch vom begrenzten Warensortiment in den Geschäften vor der Währungsreform 1948, bei der die D-Mark eingeführt wurde. „Trotz Mangel an Lebensmittel musste keiner hungern. Die Kartoffel war Nahrungsmittel Nummer eins“, erinnerte sich Gloßner. Fleisch sei dagegen deutlich seltener auf die Teller gekommen. Außerdem berichtete Gloßner von der „Ablösung“, als 1951 für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes alle Bewohner der betroffenen Gebiete ihre Heimat verlassen mussten. Parallel zu diesem Vortrag durften die die Klassen drei und vier mit ihren Klassenleiterinnen im Altstadtbereich von Velburg ein von Bele Schneider erstelltes Bilderrätsel lösen. Anhand von acht Fotos sollten sie die Häuser finden, an denen sich diese Fresken oder kleinen Denkmäler befinden. Den aufmerksamen Kinderaugen entging nichts, so dass alle Schüler und Schülerinnen diese Aufgaben bravourös lösten. (aus Mittelbayerischer Zeitung/fga)

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