„Erdäpfl“ in einen „Bifling gstoaßn“

Donnerstag, den 26. April 2018
Kooperation zwischen der Mittelschule Velburg und dem Umweltbildungs- und Regionalentwicklungszentrums „Haus am Habsberg“ .

Zum zehnjährigen Jubiläum der Kooperation zwischen der Mittelschule Velburg und dem Umweltbildungs- und  Regionalentwicklungszentrums „Haus am Habsberg“ stattete die Klasse 5A der Mittelschule Velburg, wie schon in den Jahren zuvor, der Einrichtung des Landkreises auch heuer einen zweckgebundenen Besuch ab. So machten sich am vergangenen Dienstagvormittag 13 Kinder, Buben und Mädchen, der Klasse 5a der Velburger Schule auf den Weg zum äußerst gut frequentierten Haus am Habsberg, um nicht nur die Natur vor Ort zu bewundern, sondern zu sehen wo die Nahrungsmittel, konkret die Kartoffel, herkommt. „Mit dieser Aktion sollen die Kinder sehen, wie und wo unsere Nahrungsmittel entstehen und herkommen“, so die Aussage von Klemens Meyer, Lehrer und Klassenleiter an der Mittelschule Velburg und Katja Schumann vom Land-schaftspflegeverband des Landkreises Neumarkt. So konnten nun die Schüler das im  Biologieunterricht über pflanzliche Nahrungsmittel erlernte Wissen vor Ort in die Praxis umsetzen. Wie Meyer und Schumann weiter anführten, sei es wichtig, dass die Kinder beispielsweise in Sachen Lebensmittelproduktion oder zur Schärfung  des Umweltbewusstseins sensibilisiert werden. Für viele der 13 Kinder war es das erste Mal, dass sie sahen, wie eine Kartoffel in einem Bifang gelegt, oder wie es mundartlich oft heißt, ein „Erdäpfl“ in einen „Bifling gstoaßn“ wird, und sie später dieses Produkt in Form von Pommes frites oder Kartoffelsalat verspeisen dürfen. So machten sich die Kinder, nahezu ohne Rücksicht auf die Ver-schmutzung ihrer Hände, daran die Kartoffeln etwa zehn Zentimeter tief in die schon teilweise angelegten Bifange zu legen. Unterstützt und fachkundig angewiesen wurden sie dabei  von Ludwig Geitner, zuständig für den Außenbereich des Hauses am Habsberg und einem erfahrenen Landwirt. Aufmerksam hörten und staunten die Kinder dabei, als ihnen Ludwig Geitner erzählte, dass in früheren Zeiten das Legen der Kartoffel nur von Hand durchgeführt worden sei, was doch bei einigen der „Nachwuchsgärtnern“ ein: „Das war aber eine schwere Arbeit“, hervorrief. Dazu auch die 12-jährige Milena: „Dieses Kartoffellegen habe ich zum ersten Mal gemacht. Auch wenn die Hände schmutzig wurden, es hat trotzdem Spaß gemacht.“ Der 11-jährige Thomas: „Ich wusste wie das Kartoffellegen geht, denn das haben wir im Unterricht gelernt. Die praktische Durchführung war eine tolle Sache.“

Fazit: Die Kinder müssen jetzt auf das Wetter vertrauen und auf den Herbst warten, um schöne Kartoffel ernten zu dürfen.   (aus MZ: Text/Foto: Andreas Friedl)

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